Es gibt Träume, die müssen einfach Träume bleiben.
Ganz konkret: Es gibt bei uns im Ort einen Laden, die Besitzer hören nach 40 Jahren altersbedingt auf und suchen einen Nachfolger.
Mode und Handarbeit.
Altbau, zwei grosse Räume, plus Büro, Toilette und Lagerraum.
Ein Bastel- und Handarbeitsgeschäft, auch wenns noch so spiessig und Hausfrauenkrammässig klingt, wäre genau das, was ich gerne machen würde.
Wusste ich vorher nicht, habe ich herausgefunden, nachdem ich mich dreimal mit dem Besitzer unterhalten habe.
Ich glaube sogar, dass ich ein recht gutes und stimmiges Konzept im Kopf habe, um den Laden etwas zu verändern, so dass die alte Kundschaft erhalten bleibt, aber neue gewonnen wird. Ich wüsste sogar schon, wen ich als Mitarbeiterin gewinnen wollte. Selbst Aushilfen hätte ich schon im Kopf und ein Rahmenprogramm für die ersten Monate.
Bastelvorführungen, Mitbastelaktionen im Laden,....
Warum versuche ich es nicht?
Es ist ganz einfach. Wir haben kein Kapital. Null nix. Wenn ich richtig nachdenke, wie knapp wir eigentlich leben, dann müsste ich wohl nachts wieder wach liegen.
Fällt einer von uns aus, dann ist es nach zwei Monaten eng mit der Hausfinanzierung. Es ist kein Puffer da, geschweige etwas, um was neues aufzubauen, was dann auch sofort laufen müsste, um hier meinen Anteil zum Lebensunterhalt weiter einzubringen.
Das Gattengehalt reicht dafür leider nicht aus, auch wenn er jeden Samstag zusätzlich losziehen würde und noch den Sonntag ebenfalls.
Ich bin nicht so ein risikobereiter Typ, wäre ich alleine, dann wäre es etwas anderes, aber mit Familie und Haus, ist es anders und könnte ich wieder froh werden, wenn ich meinem Sohn erklären muss, dass wir das Haus verlorgen haben, weil ich einen Laden nicht zum Laufen gebracht habe?
Auch wenns ne schöne Idee ist und ich an meinem Job nicht hänge, es ist ein Traum und der wird es bleiben, das Risiko ist zu gross.
Zumindest jetzt.
Vielleicht ändert es sich mal, wer weiss.
Posts mit dem Label Ziel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ziel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 29. Januar 2009
Montag, 19. Januar 2009
Ein grosses Ziel
Zur Zeit befindet sich meine (nicht alte) Schulfreundin A. im Skiurlaub, sie erfüllt sich zu ihrem Runden Geburtstag einen grossen Traum.
Ich hoffe, dass der Urlaub mindestens so toll war, wie sie es sich vorgestellt hat.
Als wir über ihren Traumerfüllungsurlaub und meine Zielerreichung durch OP im letzten Jahr sprachen, haben wir überlegt, dass wir nun etwas neues brauchen.
Nicht so ein Kleinkram, den man sich zum Jahreswechsel vornimmt, sondern wieder etwas richtige, soetwas wie ihre Reise und meine OP im letzten Jahr.
Nun habe ich ein paar Tage überlegt und mir ist etwas eingefallen, es gibt zwei Dinge, die ich bereut habe, bisher noch nicht gelernt zu haben.
Eigentlich hatte ich immer gedacht, dass ich da mental schon einen Haken drangemacht habe, aber selbst mit 40 werde ich weder die Rente einreichen, noch mich zum sterben auf die Couch legen.
Auf der Couch könnte ich dann noch ein paar Werke von Shakespeare lesen - was auch noch auf der Liste steht, aber das hat noch Zeit.
Nun zu meinen beiden Versäumnissen.
1. ich habe kein Instrument vernünftig gelernt, Blockflöte in der Schule oder Gitarrenakkordeklimperrei am Lagerfeuer, zählen einfach nicht. Ich meine RICHTIG spielen, mit strengem Unterricht in der Musikschule, mit Konzert in der Schulaula oder soetwas
und
2. Ich habe keinen schwarzen Gürtel in einer Kampfsportart. Beim Judo bin ich nur bis zum grünen Gürtel gekommen und dort werde ich nicht mehr anknüpfen können.
Wenn es körperlich endlich möglich ist, werde ich ein Taekwondo Probetraining machen, ich habe nun ein paar mal beim kleinen Chef zugesehen und wähle das als neues Ziel aus.
Ob ich bis zum 50. einen schwarzen Gürtel tragen werde bzw. der Sport überhaupt meine Sache ist, ist gerade schwer abzuschätzen.
Endlich wieder ein Ziel.
Bin gespannt was sich meinen Schulfreundin ausdenkt.
Ich hoffe, dass der Urlaub mindestens so toll war, wie sie es sich vorgestellt hat.
Als wir über ihren Traumerfüllungsurlaub und meine Zielerreichung durch OP im letzten Jahr sprachen, haben wir überlegt, dass wir nun etwas neues brauchen.
Nicht so ein Kleinkram, den man sich zum Jahreswechsel vornimmt, sondern wieder etwas richtige, soetwas wie ihre Reise und meine OP im letzten Jahr.
Nun habe ich ein paar Tage überlegt und mir ist etwas eingefallen, es gibt zwei Dinge, die ich bereut habe, bisher noch nicht gelernt zu haben.
Eigentlich hatte ich immer gedacht, dass ich da mental schon einen Haken drangemacht habe, aber selbst mit 40 werde ich weder die Rente einreichen, noch mich zum sterben auf die Couch legen.
Auf der Couch könnte ich dann noch ein paar Werke von Shakespeare lesen - was auch noch auf der Liste steht, aber das hat noch Zeit.
Nun zu meinen beiden Versäumnissen.
1. ich habe kein Instrument vernünftig gelernt, Blockflöte in der Schule oder Gitarrenakkordeklimperrei am Lagerfeuer, zählen einfach nicht. Ich meine RICHTIG spielen, mit strengem Unterricht in der Musikschule, mit Konzert in der Schulaula oder soetwas
und
2. Ich habe keinen schwarzen Gürtel in einer Kampfsportart. Beim Judo bin ich nur bis zum grünen Gürtel gekommen und dort werde ich nicht mehr anknüpfen können.
Wenn es körperlich endlich möglich ist, werde ich ein Taekwondo Probetraining machen, ich habe nun ein paar mal beim kleinen Chef zugesehen und wähle das als neues Ziel aus.
Ob ich bis zum 50. einen schwarzen Gürtel tragen werde bzw. der Sport überhaupt meine Sache ist, ist gerade schwer abzuschätzen.
Endlich wieder ein Ziel.
Bin gespannt was sich meinen Schulfreundin ausdenkt.
Abonnieren
Posts (Atom)