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Dienstag, 17. Mai 2011

"Mittelalterliches"

Für unseren Stand beim Mittelalterevent hatte ich einiges genäht, wie immer habe ich ganz viel vergessen zu fotografieren, aber hier mal ein Ausschnitt. Mein Lieblingsprodukt, auch mein best verkauftes Produkt und das seit Jahren, ist der sogenannte Junkerhut. Jede ist anders und ich habe immer einen großen Haufen auf dem Tisch liegen, mit unterschiedlichen Größen, Borten und Höhen. Einge kommen in jedem Jahr vorbei und auch diesmal habe ich Bestellungen. Auf dem ersten Foto ist die braune Serie, dann die Schwarzen, die Grauen, die zweifarbige auf dem grauen Haufen hat sich gleich der Gatte geschnappt, ich weiss gar nicht die wievielte Kappe er inzwischen hat, aber diese trägt er sogar. Dann habe ich wieder einige Tasche produziert, auch die verkaufen sich gut, leider hatte ich nur eine schwarze, die Wolle war toll zu nähen und gefüttert mit dem schwarzen Leinen sah sie wirklich toll aus und war nicht lange am Stand. Hoffentlich bekomme ich die tolle Wolle noch mal. Wann es das nächste Mittelalterevent mit Lager und Stand gibt, wissen wir noch nicht, auch wenn ich gerade viel viel mehr Zeit habe, als ich vor kurzem noch gedacht/befürchtet/geahnt/jemals für möglich gehalten habe, fehlt mir doch die Lust zum lagern. Kommt vielleicht noch.  Und auch noch ein Bild vom Stand. Die Jungfernkränzchen habe ich auch gemacht, Spaß machen die nicht, aber ein sehr erfolgreiches Produkt und es gibt doch noch soooo viel Ausrüstungszeug, dass man kaufen kann :-) Diesmal habe ich allerdings fast nicht sofort wieder ins Hobby reinvestiert, es ist nur etwas für meine Nichte und den kleinen Chef abgefallen. Gestickt habe ich auch, das zeige ich denmächst.







Sonntag, 19. September 2010

Genähtes

Wie schnell doch vier Monate ins Land ziehen können.

Im Mai habe ich meiner Schwester im Mittelalterlager versprochen, dass sie für den nächsten Markt den wir zusammen besuchen wollten, eine eigenes Kleid von mir genäht bekommt.

Der Markt steht vor der Tür und das zweiteilige Kleid ist heute fertig geworden.

Ich hoffe, es gefällt ihr, passt und wird sie am nächsten Wochenende warm halten. Das Wollsurcot fühlt sich ganz kuschelig an.

Freitag, 11. Juni 2010

Stickmuster aus alter Zeit

Ziel war: Ein Almosenbeutel für mein Mittelalterhobby.

Aber mehr als das  ist nicht dabei herausgekommen.


Das Muster, aus dem Buch
"Die schönsten Stickmuster aus alter Zeit" von Irmgard Gierl,
ist recht schön geworden, die Farbe die ich gewählt habe, gefällt mir auch, aber es passt von der Größe nicht.

Da ich leider -  wie immer - vorher nicht sooooooooo genau überlegt habe, wie groß das Muster werden  wird, habe ich hinterher feststellen müssen: für meinen Bedarf ist es zu klein.

Ich hatte noch versucht eine Borte rundherum zu sticken, aber das sah völlig missraten aus, so dass ich es gestern mühevoll wieder entfernt habe.
Vermutlich werde ich noch eine zweite Seite sticken und es zu einem Biscornu verarbeiten, davon kann man ja nie genug haben ;-)

Freitag, 12. Februar 2010

Borten

Zur Zeit bin ich sehr fleissig an der Nähmaschine, zwischendurch muss ich aber immer wieder zur Sticknadel greifen, bleibe aber beim Thema "Mittelalter"
Ein mittelalterliches Gewand wird mit einer Borte erst etwas besonderes und da ich mich mit Brettchenweben nicht beschäftigen möchte - da ich sicher bin, dass ich sofort auch von diesem Virus befallen würde - habe ich mir vorgenommen unsere Borten nun selbst zu sticken.

Hier nun meine ersten beiden.
Die rote Borte zeigt ein Kronenmuster aus Palästina und wird mein neues rotes Gewand zieren. Im wirklichen Leben würde ich nie zu rot greifen, aber im Hobby ist vieles anders. Es werden drei Teile werden, zwei für die Ärmel, der dritte Teil wird um den Halsausschnitt genäht. Das Muster ist aufwendiger als ich gedacht hätte und bis zum Frühjahr werde ich mich ranhalten müssen.


(Ich habe auch schon entdeckt, dass an einer Krone eine Stich fehlt)

Die blaue Borte, hatte ich für meine Männer angedacht, beiden gefällt sie aber nicht so gut, nun lasse ich sie erst einmal liegen und warte darauf, wie sie auf meinem neuen Wollgewand aussehen wird, das ich bisher aber nur zugeschnitten habe.

Dienstag, 2. Februar 2010

Genäht

Eigentlich bin ich in den Stoffladen gefahren, um für meinen Sohn Stoff für ein Karnevalskostüm zu kaufen, rausgekommen ist eine Nähanleitung für ganz einfache Taschen.
Ich hatte noch Stoffreste und habs gleich ausprobiert und bin ganz stolz auf mich, dass es gleich geklappt hat, ich Ruhe und Geduld hatte, die Anleitung zu lesen und zu kapieren und nicht den kleinsten Tobsuchtsanfall bekommen habe.
Sogar das Füttern hat geklappt!




Und dann ist endlich mal wieder ein Mittelaltergewand entstanden.
Diese Untergewänder, bzw. Mittelgewänder sind ja eher schlicht und nicht so spannend, aber dafür annähernd "authentisch"


Und immer bleiben diese kleinen Stoffreste übrig. Eigentlich hatte ich vor daraus sogenannte Almosenbeutel zu nähen, aber mein Burdaschnitt hatte noch eine kleine Tasche im Angebot und da ich eh nie weiss, wohin mit dem Geld, wenn wir einen Markt besuchen, hab ich noch schnell die beiden Täschchen genäht.
Da ich gerne in Serie gehe und für meinen Stand auch noch etwas neues brauche, werden es wohl nicht die Einzigen bleiben.

Samstag, 19. September 2009

Nähgruppe

Es geht wieder los.
Gestern haben wir uns zum ersten mal getroffen, um neue Gewänder fürs nächste Lager zu nähen.
Wie immer habe ich das Gefühl, ich muss noch einmal ganz von vorne beginnen.
Irgendwie ist das wohl auch so.
Einige Gewänder aus der Anfangszeit kann und will ich nicht mehr tragen, zum einen passen sie überhaupt nicht in die Zeit die wir darstellen wollen, zum anderen sind sie oft nicht gut genäht oder die Stoffe sind Müll.
Der Gatte und ich haben nun unseren Stil gefunden, bedeutet aber, bei mir bleiben nur zwei Kleider übrig, bei ihm sogar nur eines.
Bei einem ist er so nett, dass er mir nicht sagen will, dass er es nicht mag.
Im nächsten Jahr werden wir vermutlich an einem 10tägigen Lager teilnehmen, dh. wir brauchen richtig viel Zeug.
D.h. auch, der kleine Chef muss gleich aufstehen, wir müssen zum Stoffkaufen fahren.
Der wird überschnappen vor Freude.

Bin gespannt was der Abend bringt, wir wollen mit Freunden grillen und vielleicht kommt noch ein weiteres Paar dazu, mit denen müssen wir auch bald klar bekommen, ob sie mit uns weiter lagern wollen oder sich zur anderen Fraktion hingezogen fühlen.
Es bleibt spannend.

Mittwoch, 16. September 2009

Tag des offenen Denkmals

Ein prall gefülltes Wochenende liegt hinter uns.
Den Tag des offenen Denkmales haben wir nun zum zweiten Mal im Namen unseres Burgvereines ausgerichtet und werden es im nächsten Jahr wieder angehen.

Der Vorsitzende des Vereins hat sich diesmal auch gezeigt, war sehr freundlich und hat uns auch finanzielle Mittel fürs nächste Mal in Aussicht gestellt, ausserdem hat er mir angeboten im nächsten Jahr beim grossen Mittelalterevent einen Filzkurs für Kinder zu geben - gegen Gage. Ein paar Tage habe ich überlegt, jetzt weiss ich, was ich machen möchte und werde ihm in dieser Woche noch zusagen.

Am Samstag, der Aufbautag, wurde die Burg von einer 8 köpfigen Frauenpilgergruppe "gestürmt". Ich haben den Damen einen Platz im Palas angeboten, eine Kanne Tee gekocht und Plätzchen dazu gestellt.
Die Gruppe war toll, mit einer der Damen werde ich mich vermutlich bald treffen, wir wollen zusammen etwas filzen. Eine meiner Ketten - eine neue Kreation, die wirklich toll gelungen ist, hat sich mir gleich abgekauft, auch die anderen Pilgerinnen haben sich beim mir ihr Erinnerungsstück für dieses Reise gekauft. Hat mich sehr gefreut und es war eine nette und lustige Stunde mit den 8ten.
Als sie wieder loszogen, standen die nächsten Pilger im Palas. Ein Ehepaar. Eigentlich hatten sie vor in unserem Heimatort die Nacht zu verbringen, die zuständige Kirche hatte aber keine Unterkunft.
Kein Wunder, den die einzige Familie die hier Pilger unterbringt saß mit am Tisch. So zeigte uns das Schicksal oder der Zufall, dass man sich dennoch über den Weg läuft.

Am Abend, als wir alle umgezogen waren, alles aufgebaut war, haben wir eine grosse Tafel in den Burghof gestellt und zusammen gegessen und getrunken. Am nächsten Tag sagte meine Freundin B. "Es war ein Fehler direkt neben dem Metfaß zu sitzen"
Ein echt gelungener Abend mit netten Leuten, tollem Wetter und ganz vielen Plänen für die mittelalterliche Zukunft.

Um 10 Uhr sollte es am nächsten Tag losgehen, bis 13 Uhr waren keine 10 Leute gekommen. Leider war an diesem Sonntag bei uns in der Gegen nicht nur Tag des offenen Denkmals, sondern auch ein grosser Bauernmarkt und verkaufsoffene Sonntage.
Am Nachmittag füllte es sich noch, so wurden wir unsere Würstchen noch recht gut los und ich hatte schon wieder mehr mitfilzwillige an meinem Tisch, als ich wollte.

Ich freue mich aufs nächste Jahr.

Freitag, 24. April 2009

Ich bin dann mal weg

Heute ist wohl wirklich der letzte ruhige Tag vor der geplanten Zeitreise.

Morgen wird der Hänger beladen, der im übrigen noch nicht hier ist und wie ich hörte auch noch nicht einmal angefragt wurde.
Ja, danke, ich freue mich sehr, wenn ich mich so gut auf Absprachen verlassen kann. Das wird sicherlich noch klappen...
Der Gatte muss die Stühle noch fertig bearbeiten, die Rückenlehne sieht noch aus wie ein gerades langes Brett und behandeln muss er sie auch noch, ausserdem will er die Keile alle noch einmal neu machen, ach ja, leider muss er auf jeden Fall am Samstag in die Firma, es ging kein Weg dran vorbei.
An zwei Gewändern muss ich noch minimale Feinarbeiten ausführen.
Für meine Hutkollektion, möchte ich noch einfache Hutständer bauen, das Holz konnte ich mir gestern schon zusammen suchen, angezeichnet habe ich es auch schon.
Sieben Hüte müssen noch mit Borte versehen werden.
Die Seifensteine haben noch keine "Steinadern".
Die Plane für unseren Stand hat noch keine Ösen, dafür gibt es schon mal ein Planendach, da sah es am Sonntag noch ganz düster aus.

Und die Hasenfelle, die warten eigentlich noch darauf eine Decke zu werden, zumindest für den kleinen Chef, aber wann mach ich das noch?

Im nächsten Jahr fange ich früher an, oder habe ich im nächsten Jahr gar nix mehr zutun?
Ich weiss jetzt schon, was ich am Gatten noch gerne sehen würde.
Und dann hätten wir auch genug Leihgewänder für Freunde.