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Mittwoch, 20. Mai 2009

Besuche und Feiern

Nun ist der kleine Chef schon wieder älter geworden.
Ganze 7 Jahre ist er schon, bald wird er ausziehen und mir das Herz brechen.
Sein Herz ist im übrigen auch wieder frei. Mit seiner Freundin (Mama, ich glaube mit der F. bleibe ich für immer zusammen) ist auch nix mehr. Man hat sich zuviel gestritten und dann ist es einfach irgendwann auseinander gegangen, so der kleine Chef, als ich ihn fragte, ob er ihr zu ihrem Geburtstag Blumen pflücken wollte.
Nun sorgt er sich, dass er keine andere finden wird.
Die Angst konnte ich ihm nehmen.
Leider stehe ich nicht mehr an erster Stelle und Küsse in der Öffentlichkeit sind langsam "peinlich"
Heute morgen durfte ich aber wieder, sogar vor der ganzen Klasse, er hat mir den Knutschmund hingehalten, als ich die Nachfeiermuffins abgeliefert habe.
Da ist das Mutterherz gehüpft. :-)

Ansonsten, gibt es am Wochenende Besuch, darauf freue ich mich schon sehr, meine noch unheimlich junggebliebene Schulfreundin kommt zu Besuch, wir werden bestimmt cachen gehen, auch wenn ich bedauerlicherweise gestern unser Garmin einschicken musste. Defekt, kagge ist das.
Am Pfingstwochenende geht es nach Bremerhaven. Darauf freue ich mich auch schon sehr und dann steht auch unser langes Wochenende in Holland schon vor der Tür.

Freitag, 24. April 2009

Ich bin dann mal weg

Heute ist wohl wirklich der letzte ruhige Tag vor der geplanten Zeitreise.

Morgen wird der Hänger beladen, der im übrigen noch nicht hier ist und wie ich hörte auch noch nicht einmal angefragt wurde.
Ja, danke, ich freue mich sehr, wenn ich mich so gut auf Absprachen verlassen kann. Das wird sicherlich noch klappen...
Der Gatte muss die Stühle noch fertig bearbeiten, die Rückenlehne sieht noch aus wie ein gerades langes Brett und behandeln muss er sie auch noch, ausserdem will er die Keile alle noch einmal neu machen, ach ja, leider muss er auf jeden Fall am Samstag in die Firma, es ging kein Weg dran vorbei.
An zwei Gewändern muss ich noch minimale Feinarbeiten ausführen.
Für meine Hutkollektion, möchte ich noch einfache Hutständer bauen, das Holz konnte ich mir gestern schon zusammen suchen, angezeichnet habe ich es auch schon.
Sieben Hüte müssen noch mit Borte versehen werden.
Die Seifensteine haben noch keine "Steinadern".
Die Plane für unseren Stand hat noch keine Ösen, dafür gibt es schon mal ein Planendach, da sah es am Sonntag noch ganz düster aus.

Und die Hasenfelle, die warten eigentlich noch darauf eine Decke zu werden, zumindest für den kleinen Chef, aber wann mach ich das noch?

Im nächsten Jahr fange ich früher an, oder habe ich im nächsten Jahr gar nix mehr zutun?
Ich weiss jetzt schon, was ich am Gatten noch gerne sehen würde.
Und dann hätten wir auch genug Leihgewänder für Freunde.

Donnerstag, 23. April 2009

Sozialkontakte

Seit ich hier auf dem Land lebe, habe ich nicht so viele Freunde und Bekannte, wie ich es früher hatte.
Immer wieder merke ich, dass ich es einfach nicht hinbekomme, mich um Menschen zu kümmern. Nach der Arbeit und der weiten Fahrerei und dem täglichen Kontakt mit vielen Menschen, mag ich oft einfach nicht mehr und bin zu faul dazu.
Ab und an ärgere ich mich über mich selbst, besonders in den letzten drei Tagen.
Wieder sind mir zwei Frauen begegnet, die mir ganz deutliche Signale gesendet haben, dass sie gern mit mir zutun haben.
Am Montag bin ich in einen Geburtstag hineingeplatzt und war dennoch ein gern gesehener Gast, den man gar nicht gehen lassen wollte.
"Besuchst du mich bald wieder?" fragte eine ganz tolle Frau, deren Nähe und Gespräche mit ihr ich jedes mal geniesse.
Werde ich es diesmal schaffen?
Ich hoffe es, vielleicht treffen wir uns schon in der nächsten Woche.
Gestern war die Klassenlehrerin da.
"Es ist was zwischen uns, das habe ich gleich gespürt" so sagte sie, aber sie hätte sich vorgenommen, alle Eltern zu siezen.
"Dann warten wir eben noch drei Jahre" war meine lachende Antwort.
Und musste daran denken, dass ich sie fast - ganz ausversehen - mit einer Umarmung begrüsst hätte, als sie überraschend vor der Tür stand, wie ich es mit einer Freundin gemacht hätte.

Das zeigt wohl alles, dass ich mein Schneckenhaus langsam mal wieder verlassen sollte.
Nächste Woche habe ich ab Mittwochnachmittag genug Zeit dazu. 1.000 andere Lager von Mitlagernden werden um uns herum sein, da das wird Therapie genug sein.

Mittwoch, 22. April 2009

Muskelkater

Er ist jetzt schon zu spüren. Überall. Mein Körper hat überhaupt keinen einzigen Muskel mehr.

Nach über einem halben Jahr der völligen Untätigkeit, war ich heute zum ersten mal eine kurze Runde walken.

Der Stockeinsatz war noch nicht drin, ich habs gleich gemerkt, dass das noch Schmerzen und Ziehen verursacht, aber eine halbe Runde habe ich geschafft.
Nach einer halben Stunde geht es mir "im Problembereich" immer noch gut, ich werde es jetzt mal untersuchen und hoffe, dass ich heute wieder ein Stück altes Leben zurück gewonnen habe.

Freitag, 17. April 2009

Genähtes - Kleidung

Dieses Kleid hat mir am meisten Zeit geraubt. Beim ersten Versuch war es ein Sack. Also habe ich alles wieder aufgetrennt. Dann noch mal genäht. Festgestellt, dass wieder einiges nicht so sass wie es sollte.
Ich glaube, ich habe jede Naht bestimmt vier mal genäht. Wäre der Stoff nicht so teuer gewesen, wäre es bestimmt im Müll gelandet. Nun bin ich endlich zufrieden und finde es sehr gelungen. Es sieht ganz schlicht aus, sollte es auch, die Ärmel sind innen gefüttert und am Hals ist eine ganz tolle einfache Borte.










Eine Einfache Hose für den kleinen Chef. Jeans sehen einfach blöd aus, wenn man sonst vollgewandet ist.

















Partnerlookgewand Kleiner und grosser Chef


















Übergewand für den kleinen Chef


















Wollgewand. Das haben wir alle drei, soll uns warm halten und muss hoffentlich erst am Abend getragen werden, weils sonst so schön sonnig ist.
Am Kragen gibt es jeweils Unterschiede.











Höllenfenstergewänder für mich. Eins passt nicht so gut, danach hab ich mir endlich ein Schnittmuster gekauft. Die Zeiten der Säcke sind vorbei.











Weiteres Höllenfensterkleid. Das Muster sieht auf dem Foto seltsam aus, in Wirklichkeit ist es ein zweifarbiger Wollstoff. Kratzt auch ein bisschen.
















Untergewänder. Hier ist meines zu sehen. Der kleine und der grosse Chef haben jeweils zwei davon bekommen.













Dann gibt es noch ein schwarzes Gewand, welches der Gatte bekommen sollte. Es sieht an ihm aber aus wie eine Glocke oder ein Kleid der wilden 50er.
Er will es nicht tragen, ich mag es ja nicht wenn auch noch gemeckert wird. Dankbar sollen sie sein, dass ich soviel genäht habe!!! :-)
Aber im Ernst: das Ding sieht wirklich Kacke aus, das muss noch mal ganz neu genäht werden. Und das wird nicht mehr bis zum 1. Mai geschehen.
Nu muss mal gut sein.

Genähtes/Gefilztes - Kopfbedeckungen



Die neue Hutkollektion.
Sogenannte Junkerhüte. Aus Wolle und mit unterscheidlichen Borten.














Die brauen Kopfbedeckung ist wieder selbstgefilzt. Steht dem kleinen Chef gut, er möchte sie aber nicht tragen. Grund: uncool.

Gebasteltes

Output der letzten Monate.

Ich bin froh, dass das Handarbeiten und Basteln erfunden wurde, sonst wäre ich in den letzten Monaten wohl durchgedreht.
Heute habe ich die Produktion der Duftsäckchen beendet und muss auch nur noch ein einziges Gewand nähen.
Ein Höllenfensterkleid für eine Freundin, das hat sie zum Geburtstag von uns bekommen. Muss bis morgen fertig sein, leider habe ich es noch nicht einmal zugeschnitten.

Aber hier mal ein paar Fotos.



















Gefilzte Kappe




















Lesezeichen, davon habe ich nicht so viele, sind ein paar schon von mir verschenkt worden.


Kleine Duftsäckchen gefüllt mit Lavendel


















Duftsäckchen bzw. Entspannungsduftsäckchen. Gefüllt mit Melisse, Hopfen und Lavendel

Kommunikationsgestört

Noch immer spüre ich eine Kommunikationsstörung in mir. Ich schaffe es nicht, mal den Hörer in die Hand zu nehmen und zu telefonieren, obwohl ich es mir für die Ostertage so sehr vorgenommen habe.

Emails beantworte ich gerade auch nur schleppend und eine Karte wollte ich schon am Dienstag abgeschickt habe.

Ich habe gerade das Gefühl, dass ich das letzte halbe Jahr verdauen muss.
Körperlich geht es mir besser, einseitig laufe ich seit ein paar Tagen ohne Verband rum, aber es ist etwas zurückgeblieben.
Meine Motivation ist so gegen Null gefahren, dass ich mich nun endlich mal wieder aus dem Sumpf ziehen muss.
Hausarbeiten und Alltägliches was ich sonst nebenher gemacht habe, fällt mir immer noch schwer.

Heute werde ich mich mal an den Berg Bügelwäsche machen, den kleinen Chef habe ich schon zum Sockensortieren verdonnert.
Und dann steht das Mittelalterlager vor der Tür, da muss auch noch einiges fertiggestellt werden, für den Stand noch etwas, der Stand selbst ist noch nicht gemacht und ein Übergewand habe ich auch noch zu nähen.

Freitag, 10. April 2009

Licht

Endlich Licht am Ende des Tunnels.
Wie lange ich nicht wirklich im "Einsatz" war habe ich gestern, als ich in zwei Räumen die Spinnweben an der Decke weggesaugt habe.
Die neue Therapie ist gut angeschlagen und mir geht es wirklich endlich besser.

Morgen werde ich versuchen einseitig ohne Verband rumzulaufen.

Ich freue mich auf schöne Ostertage.

Freitag, 3. April 2009

Loch

Vor genau einer Woche bin ich in ein ganz ganz tiefes Loch gefallen.
Meine Lebensqualität habe ich nachgefragt, mir selbst die Frage gestellt, was mir gerade Spaß macht und wie es mir geht.
Die dauernden Schmerzen und das eingeschränkt/behindert sein, zermürbt mich.
Ich funktioniere noch einigermassen, breche dann am Abend ein.
Möchte am liebsten schon um 19 Uhr im Bett liegen, ab und an gebe ich dem nach.
Soziale Kontakte sind mir ein Greul.
Es gibt nur ganz wenige mit denen ich zur Zeit sprechen möchte und kann, aber auch das strengt mich meist an.
Drei Tage habe ich gebraucht, um mich bei einer Freundin für ein Geschenk zu bedanken, ich hoffe sie sieht es mir nach.
Gestern habe ich es nicht geschafft mich für einen zweistündigen Abendtermin aufzuraffen.
Ich kann das Haus einfach nicht verlassen, sobald ich hier angekommen bin.

Am Freitag war ich wirklich sicher, dass es so nicht auf Dauer weiter gehen kann, dann gehe ich ein, da hilft auch irgendwann kein (therapeutisches) Basteln und Handwerken mehr.
Mit der Lymphdrainage haben wir/sie übertrieben, das war zuviel des guten. Jetzt machen wir es anders, nachdem wir eine Woche pausieren mussten.
Ausserdem sind am Sonntag wieder drei Fäden durchgewandert.
Es war gut, als sie draussen waren und seitdem geht es auch wieder besser.

Heute hat mich eine Schulfreundin angerufen, wir hatten uns im Dezember zuletzt gesehen, damals war sie plötzlich erkrankt und bei unserem Treffen verschwunden. Heute berichtete sie mir, dass sie ebenfalls in ein Loch gefallen war, nun möchte sie wieder raus und hat sich als eine der ersten Aktionen vorgenommen, sich wieder bei mir zu melden.
Hat mich gefreut, es war ein sehr lustiges Telefonat und ich habs genossen mit ihr zu sprechen.

Das schlimmste an dem Ganzen ist für mich, dass ich solche Dauerleidenden wie ich es bin, nicht ausstehen kann.
Die nerven.
Ich nerve.
Man muss auch beissen können, sage ich gerne.
Ich finde ich habe lange genug gebissen.

Freitag, 27. März 2009

Talsohle

Und wieder schreite ich durch eine Talsohle. Ob ich mich der Hoffnung hingebe, dass es die letzte sein wird?
Ich weiss es nicht, eigentlich möchte ich ruhig und rational sein, andererseits lege ich schon sehr grosse Hoffnung in die derzeitige Behandlung.
Durch die Mobilisierung und "Reizung" ist einiges in Bewegung.
Es fliesst viel ab, nicht so wie gedacht, nach innen, sondern auch wieder ganz verstärkt nach aussen.
Gestern waren die Narben ganz geschwollen und wullstig und ich hatte dauernd stechende Schmerzen.

Um kurz vor 19 Uhr lag ich mal wieder im Bett.
Mein Lieblingsplatz zur Zeit.

Heute schaut meine Therapeutin mal nach mir, vielleicht machen wir weiter, wenn dann ganz vorsichtig.
Morgen unternimmt unsere kleine Mittelaltergruppe einen Ausflug zur Ronneburg.
Ich habe schon abgesagt, erst die lange Fahrt, dann noch mit dem schweren Mittelalterzeug am Körper rumlaufen, das hat echt keinen Sinn.
:-(

Mittwoch, 18. März 2009

Gesundheitsstatus

Auf und ab ab ab ab und auf.
So sieht es aus.
Am Montag lag ich um 19 Uhr im Bett, ich hatte die Schnauze voll, wieder ein ganzer Tag mit Schmerzen vom Aufstehen bis ins Bettgehen.
Kotz.
Meine Ärztin gibt nicht auf und so habe ich gestern ihren neusten Plan umgesetzt.
Lymphdrainage.
Meine liebe Freundin B . hatte schon vorgeschlagen es mal damit zu versuchen, wollte aber nicht Handanlegen, bevor wir ein ärztliches Go bekommen würden.
Ganz vorsichtig ist sie drangegangen und ich glaube nicht, dass es auf der Welt noch viele gibt, die ich DA drangelassen hätte.
Es war eine ganz angenehme 3/4 Stunde und ich meine, ich würde es spüren, dass es besser geworden ist.
Meine Hausärztin hatte für mich heute auch noch eine andere Narbencreme, die sie extra für mich zur Seite gelegt hatte.
Und am Montag geht es mal wieder zum Arzt der mich operierte.
Bin gespannt was er sagt.
Ach nein, bin ich gar nicht, ich meine es eh zu wissen.
Es wird ihm leid tun, dass es mir immer ncoh nicht gut geht, er wird es ungewöhnlich finden, er wird traurig draufschauen und sagen, dass ich Geduld haben muss, ausserdem wird er im Ultraschall feststellen, dass es schon ganz toll zusammengewachsen ist.
Wetten?
Um was wette ich denn mit mir?

Hatte ich mal erwähnt, dass ich es satt habe?

Freitag, 13. März 2009

Kleider machen Leute

Gestern habe ich Blicke von meinen Männern bekommen, die ich vorher noch nicht gesehen hatte.
Dem kleinen Chef blieb der Mund offen stehen und er lief strahlend auf mich zu, umarmte mich und teilte mir mit, wie gut ich aussehen würde.
Der Gatte war zwar nicht so überschwenglich, ich auch nicht von der Couch aufgestanden, gefallen hat es ihm wohl auch.

Meine Freundin B. hat mir ein Kleid geschenkt, ihr würde es nicht gefallen und passen auch nicht so richtig.
Ich war kritisch, da es so gar nicht meine Farbe ist (rot, beige) vorne und hinten ist es geschnürrt, bodenlang und mit gaaaaaaanz grossen Ärmeln.
Und ich finde selbst, es sieht grossartig aus, so lange habe ich mich wohl noch nie im Spiegel betrachtet.
Ich freu mich, habe ich mir doch als ein Ziel gesetzt, in diesem Jahr ein tolles Kleid zu besitzen. Auch wenn es NUR ein Mittelalterkleid ist, ist es dennoch ein richtiges Kleid, da meine anderen Mittelalterkleider eher "bequem" geschnitten sind.

Heute Abend habe ich eine Behandlung, meine Hausärztin hatte noch eine Idee, bin gespannt wie es wird, nach dem Megatief zum letzten Wochenende aus dem ich mich wieder einigermassen rausgewühlt habe, hätte ich gerne mal ein Erfolgserlebnis.

So, und nu muss ich mich noch etwas aufrüschen und dann nen längeren Termin über mich ergegehen lassen.

Dienstag, 10. März 2009

Zum Kotzen oder zum Heulen

Am Freitagmorgen war ich sicher: es ist vorbei, ich bin überm Berg.
Zum Walken hatte ich mich verabredet, eine BOP CD (Bauch-Oberschenkel-Po) hatte ich mir besorgt, alles sollte anders werden.
Ab Freitagnachmittag ging es bergab.
Am Samstag waren die Schmerzen so schlimm, dass ich ab Nachmittag "Kreislauf" hatte.
Mit dem kleinen Chef etwas an die frische Luft gequält, Autodrivein Caches geholt, laut Peter Fox dabei gehört und das erste Eis der Saison von der Stammeisdiele.
Die Schmerzen waren dabei.
Geblutet hat es wieder, an mehreren Stellen.

Zwei Kinder waren noch zum Übernachten da.
Nett war ich zu den Kindern nicht, sie haben mich genervt, mit allem, mit ihren Fragen, ihrem lustigen Kinderlärm und ihrer blossen Anwesenheit.
Ich wollte gemein sein, vermutlich war ich es auch.

Um 20.30 Uhr bin ich ins Bett, die Kinder haben zum Glück ne Stunde später geschlafen.
Am Sonntag, dann wenigstens ein kleiner Ausflug auf einen Frühlingsmarkt und einen kurzcache am Nachmittag.
Ansonsten: nix.
Sitzen, liegen, langweilen.

Meine Laune ist im Keller, ich hab echt die Faxen dick.
Abends noch der Anruf von einer Freundin.
Ich weiss schon lange nicht mehr, was ich mit ihr reden soll. Sie "drohte" mit Besuch ich will aber nicht.

Trotzdem habe ich es geschafft mich fürs Wochenende zu verabreden. In die alte Heimat geht es, die Schulfreundin treffen.
Darauf freue ich mich, besonders da ich weiss, dass ich meine üble Laune in der Zeit wegpacken kann.

Aber mal ohne Scheiss, das MUSS jetzt echt besser werden, sonst schlage ich bald jemanden oder beleidige meine Mitmenschen, damit es ihnen auch schlecht geht.
Meine Produktivität auf der Arbeit liegt derzeit wohl bei ca. 20%. Peinlich.

Nun bastle ich noch etwas fertig, die Schwester hat bald Geburtstag und etwas Selbstgebasteltes ist doch immer am Schönsten oder? :-)

Ach ja, einen zweitägigen Schokirückfall hatte ich auch.
Ich hab sie heimlich gegessen. Das ist auch der hammer, beim nächsten mache ich es öffentlich und das sage ich nun auch dem Gatten, vermutlich werfe ich ihm sonst noch irgendetwas unqualifiziertes an den Kopf. *seufz*

Mittwoch, 4. März 2009

Gesundheitsstatus - Status Hobby

Abgesehen davon, dass ich völlig ausser Form und Kondition bin, bin ich auch - zum zweiten mal - ohne Verband.
Meine Ärztin meinte, wir wollen es mal versuchen. Ich meinte: ich bin feige.
Wir haben uns geeinigt, dass wir ihren Vorschlag annehmen wollen. :-)
Ausserdem glauben wir, das beide, dass ich langsam, aber vorsichtig mit leichter sportlicher Betätigung anfangen soll/kann.
Mach ich dann auch mal, an mir hängt alles, naja fast.

Heute Nachmittag, wenn der kleine Chef beim Training ist, dann versuche ich mich mal an einer GymnastikDVD. Vermutlich heisst dass gar nicht mehr Gymnastik, da ich aber keine Pilates etc. Spezialkleidung besitze, nenne ich es halt Gymnastik.

Kleidung, auch so ein Problem.
Ober passt ja eigentlich nix mehr, bis auf die Fehlkäufe, die vorher nicht passten und ich aus unerfindlichen Gründen - zum Glück - nicht aussortiert hatte. Mit Hosen wird es auch langsam eng, nicht eng, weit.

Und mein Mittelalterkleid, dass ich mir neu erstellt habe, sieht total kacke aus.
Nach den Kleidern meiner Freundin B. kann ich einfach nicht mehr nachnähen. Ich gönne mir gleich ein Burdaschnittmuster. Dann werde ich verzweifeln, fluchen, es in die Ecke schmeissen, erst etwas anderes machen, es dann wieder holen und am Ende hoffentlich hinbekommen.
Das andere muss ich wieder auftrennen. Mist. Die Zeit wird echt langsam knapp.

Freitag, 20. Februar 2009

Historisches und wieder erwischt

Wir gehen in die nächste Erkältungsrunde.
Der kleine Chef hat die ganze Nacht gehustet und geschnieft, bis die Nase blutete und so liegt er jetzt im Bett, im neuen Schlafzimmer und geniesst die Wärme und den Tag.
Ich gönne es ihm, gestern war er schon sehr angeschlagen, hat sich aber auf meinen Wunsch durch den Tag gequält, weil ich unmöglich zu Hause bleiben konnte.

Ich verharre gerade in einem Stillstand. Es geht - zum Glück - gerade nicht bergab, aber auch nicht wirklich bergauf.
In der nächsten Woche schauen meine Hausärztin und ich mal, ob wir das Antibiotikum wieder versuchen abzusetzen.
Mir ist es ziemlich wurscht wieviele Tabletten ich schlucke, mir geht es mit den Tabletten gut, ohne sie gings schlecht. Schaun mer mal.
Ausserdem lassen wir vielleicht den Verband weg, aber auch das hat Zeit bis Mittwoch. Die Wunde hat sich deutlich geschlossen, es läuft auch nichts mehr raus, aber ich bin ziemlich feige geworden, was das betrifft. So hatte mich das letzte Wir-lassen-mal-den-Verband-weg, doch arg nach hinten geworfen.

Langsam muss echt was geschehen, mein Gewicht befindet sich zur Zeit auf einem historischen Tiefstand, allein: man sieht es nicht. Ich finde eher, dass es genau anders herum aussieht.

Wie kann das angehen? Meine Theorie: ich habe Muskelmasse abgebaut, da mein Rücken nicht mehr soviel zu tragen hat und ich mich auch überhaupt nicht mehr bewege, auch kein Powerputzen in Rekordzeit mehr. Nix.
Das ist doch alles Mist. Heute vor vier Monaten war die OP.

Dienstag, 10. Februar 2009

Erwischt

Uns hat es auch erwischt.
Ne schöne fette Erkältung hat sich in der Kleinfamilie eingenistet.

Das Wochenende haben wir vegetiert und nun versuche ich die ganze Zeit NICHT zu husten.

Das nervt doch. Natürlich hat es sich wieder deutlich verschlechtert.

Am Sonntag habe ich mich vor der Wundversorgung betrachtet. Schön sieht es nicht aus. Vorher war es auch nicht schön, aber gewohnt unschön, nun ist es ungewohnt unschön. Eher hässlich.
Zeigen würde ich mich so nirgends.
Der Gatte hat noch Hoffnung, dass es schöner wird, vielleicht hat er mich auch angelogen, um mich aufzubauen, ich weiss es nicht.
Er hat mir allerdings zugestimmt, dass es jetzt nicht gut aussieht.

Es macht mich müde, dass es nicht voran geht, wenns wenigstens verheilen würde, könnte ich mit "nicht so schön" leben, aber ich möchte gerne wieder Freizeitaktivitäten nachgehen können, nur auf der Couch zu sitzen und zu sticken ist auf Dauer echt langweilig, dafür habe ich nun sehr viele neue Produkte für unseren Stand bei den Ritterspielen.

Freitag, 6. Februar 2009

Wellenbewegungen

Noch immer geht es auf und ab.
Gestern ging es mir wieder sehr schlecht. Ich konnte wieder nur noch schleichen, musste festhalten und hatte wieder das Gefühl: das alles will nicht zu mir gehören.

Das Antibiotikum hatte ich für zwei Tage nicht genommen, nun nehme ich noch mal knapp eine Woche die 6 Tabletten pro Tag und heute morgen geht es schon wieder besser.

Es wird wieder ein ruhiges Wochenende vor mir liegen, vielleicht werde ich etwas nähen, die beiden Gewänder für den kleinen Chef möchte ich gerne fertigstellen.
Aber wenns nicht klappt, dann beschäftige ich mich einfach weiter mit meinen kleinen Arbeiten für unseren Stand beim nächsten Mittelaltermarkt.
Filzen kann ich leider immer noch nicht, die Bewegungen sind einfach noch zu ruckartig, so sitze ich weiterhin hier rum und besticke ein paar Lavendelsäckchen oder ein Lesezeichen oder wie jetzt gerade ein besonderes Kuschelkissen für den kleinen Chef.
Leider fehlt mir eine bestimmt Garnfarbe, das schliessende Handarbeitsbhaus am Ort hat diese Farbe nicht mehr und gestern musste ich feststellen, Stickbedarf gibt es dann im Ort nicht mehr. Im Nachbarort auch nicht, bei Karstadt in der nächst grössten Stadt auch nicht. So werde ich mich mal in die andere Richtung orientieren.

Entweder reisst die Ladenschliessung wirklich eine schmerzliche Lücke in den Handarbeitsbedarf - abgesehen vom Nähzubehör, da sind wir hier übervorsorgt - oder es stickt einfach keiner mehr.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Mehr auf als ab

Nach der körperlichen Talfahrt am Freitag habe ich am Samstag fast nur gelegen.
Den Sonntag habe ich ähnlich gestaltet, ein gemütlicher Besuch im Kino (Bolt) und ein Nachmittagsbesuch bei unseren Freunden nebenan.
Dort habe ich wenigstens zwei Gewänder für den kleinen Chef zugeschnitten bzw zuschneider lassen, so gut ging mir einfach nix von der Hand.

Aber dann am Dienstag...
ich wache auf, ich stehe auf, ich gehe ins Bad, ich pfeife vor mich hin und dann merke ich: ich bin schmerzfrei, zum ersten mal!
Angehalten hat es bis ca. 11 Uhr, aber immerhin *aufholzklopf*

Meine Hausärztin hat heute daraufgeschaut und war ganz zufrieden, wir machen so weiter, haben wir beschlossen.
Noch mal ne Runde Antibiotikum und weiter unser neues Verbandkonzept.

Innerlich reize ich schon wieder Bäume aus und habe mich zum Probetraining angemeldet, äusserlich bleibe ich aber ganz gelassen und entspannt und werde auch NICHT die Fenster putzen.

Samstag, 31. Januar 2009

Auf und Ab

Kurz ging es besser, seit gestern Nachmittag wieder deutlich schlechter.

Es fiel mir schwer den kleinen Chef zum Taekwondo zu bringen, noch schlimmer war das Abholen, mit Warterei.
Ich hätte heulen können, mich auf den Boden legen, alles festhalten.

Zu Hause hatte ich schon die warme Höhle vorbereitet, in die haben wir uns dann zurückgezogen, das war gut fürs Gemüt.

Bewegt habe ich mich an dem Tag gar nicht mehr. Retterspitz habe ich wieder weggelassen, dafür das bewährte Kühlakku wieder herausgeholt.

Heute habe ich auch die Hausarbeit fast vollständig liegen lassen, bis auf ein paar Handgriffe im Bad und der Küche, der kleine Chef hat gesaugt und so sieht es wenigstens einigermassen aus.

Einkaufen kann ich auch nicht mehr alleine, da muss der Gatte nachher ran, wenn er von der Arbeit wiederkommt.