Sonntag, 16. Oktober 2011

Weihnachtssal

Der Weihnachtssal der Stickeule hat es mir auch sofort angetan. Am letzen Wochenende, das wir zum größten Teil aufgrund von Krankheitsnachwirkungen zu Hause verbringen mussten, habe ich angefangen und die ersten drei Teile gingen unglaublich schnell von der Hand und ich habe mich tagsüber schon auf den Abend gefreut, um weiterzusticken.
Ich habs nicht geschafft die Zwischenergebnisse zu fotografieren.

Den vierten Teil habe ich mir gestern schon ausgedruckt, möchte heute lieber ein paar Kleinigkeiten ausprobieren, die ich für liebe Menschen zu Weihnachten machen möchte.  Und nun werde ich mit dem kleinen Chef mal den verwilderten leerstehenden Garten neben uns besuchen. Hier stehen 6 bis 8 Walnussbäume die viele Nüsse haben, da müssen wir mal ernten. Diesmal vergesse ich auch bestimmt die Handschuhe nicht, die Gerbsäure der Nußschale kriegt man in 100 Jahren nicht mehr von den Händen.

Freitag, 14. Oktober 2011

Es weihnachtet

Dieser kleine Schneemann hat in der vergangenen Woche den Weihnachtsstickwahnsinn bei mir gestartet und ausgelöst. Ich könnte glatt in den Keller gehen und die Adventsdeko rausholen, mag daran liegen, dass wir im letzten Jahr über Weihnachten verreist waren und sehr wenig geschmückt hatten, so freue ich mich in diesem Jahr um so mehr darauf.
Weihnachtlichen Leckereien konnte ich bisher zum Glück widerstehen.

Tja, nun habe ich den kleinen Schneemann gestickt und frage mich zwei Dinge, zum einen: was passiert jetzt mit ihm und zum anderen und das ist mir sehr peinlich: Wer hat ihn erfunden? Leider habe ich mir die Designerin/den Designer nicht notiert und kann hier nicht verweisen, ich freue mich, wenn mir jemand auf die Sprünge hilft.
Mein Fotoapparat nervt mich echt, der blöde Fleck, der immer in der Ecke auftaucht ist scheusslich, ich werde mich wohl in Zukunft bei meinem Sohn bedienen.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Das Zentrum des Dorfes ist erstellt.

Nun hat mein Dorf einen Blumenladen, ein Handarbeitsgeschäft und eine Kirche. Die Kirche ging recht flott von der Hand, auch wenn es ein recht großes Gebäude ist.
Jetzt werden die Bauarbeiten einige Zeit ruhen, mich hat der alljährliche Weihnachtsstickwahn überkommen, ausserdem muss ich meine knappe Zeit auch noch dafür verwenden einige Kleinigkeiten für einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt herzustellen.
Zum größten Teil werde ich meine "üblichen" Produkte verkaufen wollen und nicht stundenlang nähen wollen/können, aber ein bisschen etwas Neues möchte ich noch machen, heute habe ich mir auf einem Minimittelaltermarkt zwei drei Ideen geholt, da muss ich noch etwas probieren, ausserdem muss ich den Gatten mal fragen, ob er ein paar Sterne aus Holz sägen kann. Eine neue Stichsäge hat er zum Geburtstag bekommen, da sollte es leicht von der Hand gehen. :-)

Sonntag, 9. Oktober 2011

Das Dorf wächst

Das tolle Dorfprojekt der Stickeule ist auch bei mir weitergewachsen. Das ganze Dorf habe ich mir vorgenommen, allerdings zu einer Zeit, als Freitzeit überhaupt kein Problem war. Da hätte ich mal ein paar Stiche mehr gemacht.
Vielen Dank Renate für deine tollen Vorlagen, die du so regelmässig vorstellst und natürlich hat es mir der Weihnachtssal auch angetan und ich sticke fleissig daran mit. Ich habe schon eine Idee wie ich ihn weiterverarbeiten möchte, dafür müsste ich aber bis Mitte November fertig werden, das könnte knapp werden. Schauen wir mal, das Wetter draussen ist das beste Stickwetter und gestern war auch zum ersten mal der Ofen an.

Freitag, 7. Oktober 2011

Es geht wieder etwas

Die Arbeitsbelastung am Abend hat deutlich abgenommen und so konnte ich die ein oder andere Arbeit in den letzten Tagen fertigstellen.
Als erstes hatte ich mir dieses UFO vorgenommen.
Es lag schon ein paar Monate in der Ecke, es fehlte nur ein Rittergesicht, aber Petit Point ist nicht mein Ding und wird es auch nicht mehr werden. Was für eine nervige Friemelei.

Daraus sollte ein Kissen für den kleinen Chef werden, ob er es überhaupt noch will oder ob er sich schon zu groß für kleine Ritter fühlt?
Das Motiv ist aus "Kinderträume" von Christiane Dahlbeck.
Am Wochenende wird hoffentlich noch etwas fertig, ausserdem habe ich an meiner Stadt, designed by Stickeule weitergearbeitet, aber die Bilder sind scheusslich geworden, da muss ich noch mal ran, so sind sie nicht vorzeigbar.



Dienstag, 30. August 2011

Kaum ein Stich

Der neue Job hat es in sich. Man hatte mir gesagt, dass es am Anfang sehr viel Arbeit ist und eine 50-60 Stundenwoche nicht ungewöhnlich ist, aber ich glaube, ich liege da sogar häufig drüber.
Gut, dass es viel Spaß macht und ich glaube, ich habe mit meinem Chef richtig Glück gehabt. 
Das Wochenende ist auch gerade zu kurz, um noch einiges aufzuarbeiten, was der Vorgänger hat liegen lassen, so bleibt bei mir das Stickzeug liegen.
Ich habe richtige Entzugserscheinungen!
Gut, dass ich mir sicher bin, dass es spätestens in einem Monat anders sein wird, dann habe ich vieles schon ein bis zweimal gemacht und die Altlasten sind auch geringer.
Bis dahin bleibt es hier leider sehr ruhig.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Gesticktes, Burgen und Ruinen

 Die ersten beiden Monate des LHN Jahressamplers, den ich von Edgar bekommen habe, sind fertig. Das Verlaufsgarn gefällt mir immer wieder sehr gut, auch wenn das Sticken damit deutlich mühseliger ist und es hetzt mich ja auch niemand, ausserdem habe ich nur für die ersten vier Monate Garn gekauft, mehr Geld hatte ich in diesem Monat einfach nicht fürs Stickhobby übrig.


 Im Anschluß noch ein paar Burgen und Ruinen, die uns während der Radtour begegnet sind.

Die ein oder andere Burg möchte ich gerne in der nächsten Zeit mal in aller Ruhe besuche, besonders der Ort Nassau hat es mir angetan, nicht nur weil ich dort das beste Schnitzel meines Lebens gegessen habe, mir hat es dort super gefallen, da muss  ich noch mal hin.
 Die ganze nächste Woche bin ich dienstlich unterwegs, zum ersten Mal werden mein Mann, mein Sohn und ich nicht zusammen sein, jeder ist an einem anderen Ort, komisch kommt es mir jetzt schon vor, ich bin nur froh, dass ich das Sticken entdeckt habe und damit nicht so alleine im Hotelzimmer bin, mir gruselte es sonst immer vor solchen Reisen, jetzt sehe ich das gelassener und bin gespannt was ich hinbekommen werde.

Neben dem LHN Sampler arbeite ich noch an dem zweiten Haus, des Stickeulen-Dorfes, der Blumenladen ist recht aufwendig zu Sticken, da die Farben sehr häufig wechseln, das hatte ich mir schneller vorgestellt, aber auch hier: wer hetzt mich denn?


Sonntag, 24. Juli 2011

Urlaubszeit

Gestickt habe ich nicht viel und online war ich auch nicht wirklich häufig. Nun neigt sich der Urlaub des Gatten dem Ende entgegen und mein (unfreiwilliger) dreimonatiger "Urlaub" auch. Noch eine Woche bleibt mir, um in Haus, Innenhof und Garten etwas zu richten, da ich gerne aufgeräumt in einen neuen Lebensabschnitt starte. Im Garten hatten wir unser tolles Zelt aufgestellt und dort ein paar Nächte verbracht, danach sind wir mit meinen Schwiegereltern zu einer Lahntour aufgebrochen.
Es ist toll was es alles auf der Strecke zu sehen gibt, kaum ein Ort der keine beeindruckende Sehenswürdigkeit hat. Besonders faszinierent fand ich,wie unterschiedlich die Vorder- und Hinteransichten mancher Kirchen sind, von hinten vermeintlich eine Burg, von vorne eine Kirche.
Die Wetteraussichten waren denkbar schlecht, wir blieben aber vom Regen weitestgehend verschont. Unterwegs haben wir immer wieder anhalten müssen, den nebenbei sind wir noch Geocacher und da gab es den ein oder anderen "Schatz" zu heben. Jugendherbergen sind auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren und als kleine Familienreisegruppe fühlt man sich richtig wohl, besonders wenn man in einem Grafenschloß untergebracht ist.


 Unser Sohn wollte am liebsten noch länger in der Jugendherberge bleiben, aber am nächsten Morgen ging es weiter. Tierisches gab es auch zu sehen, die Katze hat den schönen Tag lieber zum Ausruhen genutzt, der Hund hat die Abkühlung in der Lahn gesucht und war ein geeindruckend guter Schwimmer.

Da es mit dem Bilderhochladen immer länger dauert und ich befürchte, dass blogger mich gleich rauswirft, belassse ich es mit dem ersten Teil der Reise für heute.




Freitag, 8. Juli 2011

Post aus Übersee und das erste Häuschen

Der Brief von Edgar ist eingetroffen. Der Umschlag sah aus, als hätte jemand einen großes Stück abgebissen und ich habe mich schon um den Inhalt gesorgt, zum Glück war noch einmal ein stabiler Umschlag drin und zum Vorschein kamen die tollen Vorlagen von LHN. Meine ersten von LHN und ich freue mich schon sehr sie bald sticken zu können.
Zu erst muss ich mir noch das passende Garn besorgen, ich werde diesmal nicht den Fehler machen und mich in meinem Bestand bedienen, das wird der Vorlage einfach nicht gerecht und ich mag mich nicht mehr über "mal eben schnell" gesticktes ärgern.
Dear Edgar, thank you so much for this wonderfull present!

Außerdem ist mein erstes Häuschen fertig geworden. Der Handarbeitsladen. Ich habe ein sehr großes Stück Stoff ausgewählt und möchte alle Häuser zu einem Dorf verbinden, so wie man es bei der Stickeule auch sehen konnte. Bin gespannt wie es wird. Mit dem zweiten habe ich auch schon angefangen, allerdings komme ich nur sehr wenig zum Sticken, der Garten ruft laut und der Gatte hat ab der nächsten Woche Urlaub, da haben wir uns auch einiges vorgenommen.

Dienstag, 5. Juli 2011

Erntezeit

In den letzten Tagen kam ich kaum zum Sticken, wir haben uns sehr viel in unserem Garten aufgehalten, den wir im vergangenen Jahr eher vernachlässigt haben, da wir mit Dachdecken, Fassadensanierung und Heizungerneuerung voll ausgelastet waren.
In diesem Jahr sind wir wieder häufiger in den Garten und haben schon ein paar Mal länger am Abend draussen gesessen, Feuer gemacht und es uns gut gehen lassen.
Geerntet habe ich auch etwas, meine Johannisbeersträucher standen voll, auch der uralte Stachelbeerstrauch hing voller Beeren - leider auch voller Stacheln!
Und hier ist mein erster Sommerernte Zwischenstand.
Über die vielen Johannisbeeren habe ich mich besonders gefreut, denn im letzten Jahr sind mir ALLE Beeren gestohlen worden. Unser Garten ist vom Haus nicht einzusehen, da unsere Scheune und die der Nachbarn den Blick verwehrt und so hatten die Diebe leichtes Spiel. Wir hatten die Gartennachbarn im Verdacht, die nie sehr freundlich zu uns waren, die aber zum Glück ihren Garten aufgegeben haben.
Verstaut werden jetzt: 6 Gläser Stachelbeergelee, 8 Gläser Johannisbeergelee und 16 x Erdbeere, vorher 22, aber einige habe ich schon verschenkt und gegessen haben wir auch schon davon.
Da ich nicht nur Gelee haben wollte, habe ich mir ein Likörrezept rausgesucht und zwar eines aus Beerensaft. Da muss man nicht so lange mit dem Probieren waren. :-)
Köstlich ist der Likör geworden, am Samstag habe ich mit der Nachbarin ein paar Gläschen probiert.

Bald kann ich Äpfel ernten, leider haben wir nur einen Klarapfelbaum, nicht ganz mein Apfelgeschmack und überhaupt nicht lagerfähig, ich mache mich mal auf die Suche nach einem guten Geleerezept oder etwas anderes, hat vielleicht jemand eine tolle Idee?